Termine für offene Führungen im Alten Sudhaus

Einmal im Monat bieten wir für Interessierte eine offene Führung im Alten Sudhaus an.
Die aktuellen Termine für 2020 finden Sie hier:
Leider ist dies aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos in Deutschland aktuell nicht möglich. Wir hoffen, dass wir bald wieder Termine für den Besuch in unserer Brauerei anbieten können.

Besucher Willkommen - Brauereibesichtigungen im Alten Sudhaus

Unser im Jahr 1899 erbaute Sudhaus wurde wieder für Besucher zugänglich gemacht – nach vorheriger Anmeldung und Terminabsprache unter Tel. 0911 / 37 67 78 93 oder per Mail: info@am-alten-sudhaus.de.

Für Gruppen bis zu 25 Personen macht Tucher eine Führung möglich. Rund 90 Minuten dauert die Besichtigung, eine kleine Bierprobe (ab16 Jahren) und Breze zum Abschluss eingeschlossen. Kosten p.P. 9,- Euro. 

Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos in Deutschland finden aktuell keine Besichtigungen statt.

Rotbier- und Merchandiseverkauf

Öffnungszeiten für den Rotbier- und Merchandiseverkauf im Alten Sudhaus:

Montag bis Donnerstag 09:00 - 15:00 Uhr

Freitag 09:00 - 13:00 Uhr

Aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos in Deutschland findet aktuell kein Verkauf statt.

An Feiertagen ist unser Altes Sudhaus (inkl. Rotbier- und Merchandiseverkauf) geschlossen.

Tucher kehrt zu ihren Wurzeln zurück

Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurde das historische Sudhaus am Schillerplatz am 23. April 2018, dem Tag des Bieres, offiziell eröffnet. Damit kehrt Tucher nicht nur zu ihren Wurzeln im Nürnberger Norden zurück. Aus dem denkmalgeschützten Klinkerbau kommt jetzt auch eine alte, neue Spezialität: unser ORIGINAL NÜRNBERGER ROTBIER.

 „Für die Nürnberger Gastronomie wird unser Rotbier in Bierfässer aus Eichenholz ausgeliefert“, so Tucher Geschäftsführer Fred Höfler „Und nur dort fließt das Untergärige naturtrüb fassfrisch ins Glas, wie schon vor Jahrhunderten.“

Fünf Jahre Entwicklungsarbeit

Als mit dem Rotbier das erste Qualitätsbier Deutschlands aus Nürnberg kam – übrigens lange vor dem Erlass des Reinheitsgebots am 23. April 1516 –, hatte Lorenz Adalbert Enzinger den Bierfilter noch nicht erfunden. Naturtrübe Biere waren damals die Regel, auch beim Rotbier. Um an diese Tradition anzuknüpfen und die richtige Rezeptur für das berühmte Nürnberger Stadtbier zu finden, haben die Tucher Brauer keinen Aufwand gescheut. „Fünf Jahre lang haben wir die Archive durchstöbert, Probesude gebraut, diese in Holzfässern gelagert, verkostet und erst dann entschieden: Das ist sie, die richtige Rezeptur für unser Original Nürnberger Rotbier“, erinnert sich Tucher Geschäftsführer Gunther Butz.

Historisches Sudhaus am Schillerplatz

Mit dem historischen Sudhaus am Schillerplatz hat die Tucher Rarität eine Heimat gefunden. Denn hier, im kühlen Gär- und Lagerkeller, reift es in Ruhe heran. Über eine Wendeltreppe geht es hinab in die Herzkammer des denkmalgeschützten Ziegelbaus, vorbei an der mit romanischen Fenstern ausgebildeten Gärkapelle. Gut vier Dutzend alte Eichenholzfässer türmen sich an der Kellerwand auf, jedes von ihnen mit einem Fassungsvermögen von 220 Litern. „Befüllt in der Starkbierausprägung, wegen der langen Lagerzeit“, wie der Braumeister Rudolf Distler betont. Auf Bestellung wird das Original Nürnberger Rotbier per Hand über eine kleine Fassanlage als Vollbier abgefüllt, veredelt mit einem kräftigen Schuss Starkbier aus dem Holzfass.

Original Nürnberger Rotbier und Lager Hell im Handel

Natürlich gibt es die Rotbier - Spezialität im Handel ebenfalls naturtrüb in Euroflaschen zu kaufen. Dabei wird das Original Nürnberger Rotbier in besonderen Kisten ausgeliefert: Mit einer echten Holzstruktur zeigen sie schon auf den ersten Blick, dass hier handwerklich Gebrautes drin steckt.

Probieren Sie auch unser Tucher Lager Hell - ebenfalls in der Euroflasche.